Katja Müller in Top Ten.

Katja Müller Bei den deutschen Jugendmeisterschaften der AK 18, ausgetragen über 3 Runden im Golfclub Neuhof (bei Frankfurt), gelang Katja Müller mit Platz 10 eine Top-Ten-Platzierung.
Katja lag nach 2 Runden mit ihrem Ergebnis von zwei über Par (+2) auf Platz 7 und nur 5 Schläge hinter der Führenden. Eine Spitzenplatzierung war durchaus im Bereich des Machbaren.

Unter den Augen der angereisten Fans musste Katja in der Finalrunde schon nach den ersten beiden Bahnen alle Hoffnungen, noch in die Spitze vorstoßen zu können, begraben. Nach einem 3-Putt verlor sie auf Bahn 1 gleich einen Schlag (Bogey). An Bahn 2 verzog sie den 2. Schlag aus aussichtsreicher Position links neben der Fahne in die Penalty Area, versuchte vergeblich herauszuspielen und musste das Triple-Bogey hinnehmen. Nach weiteren 4 Bogeys lag sie nach Bahn 8 schon auf +8, bevor auf der 9 das erste Birdie folgte. Auf den zweiten 9 hatte Katja ihr Spiel wieder besser im Griff (1 Birdie, 2 Bogeys), sodass sie die Runde mit 8 über Par abschloss. Mit insgesamt 10 über Par auf 3 Runden (226 Schläge) konnte sich Katja noch auf Platz 10 positionieren. Für Katja selbst nicht ganz zufriedenstellend für Außenstehende ein toller Erfolg. Sie ließ immerhin die deutsche Meisterin des Vorjahres, Marie Bechthold (St. Leon-Rot) hinter sich.
In den 6 Jugendklassen (AK 14, AK 16, AK 18, jeweils Jungen und Mädchen) hatten sich insgesamt nur 5 Jugendliche aus dem Bereich des LGV Rheinland-Pfalz/Saarland überhaupt die Teilnahmeberechtigung erspielen können. Davon scheiterten 3 (darunter Maxime Holletschek, EGW) am Cut nach 2 Runden. Nur Sophie Böhlhoff (Mainz, AK 14) schaffte es neben Katja in die Finalrunde, kam aber über Platz 23 nicht hinaus.

Katja Müller kommentierte ihr Abschneiden mit Sachverstand und Humor: ‘‘Ich bin schon öfter schlecht gestartet, konnte mich aber oft trotzdem noch nach vorne arbeiten. Dazu müssen die Putts fallen. Schon gestern hatte mein schwaches Putten ein Spitzenresultat verhindert, heute war der Putter eiskalt. Beim nächsten Mal muss ich einen Putter mit Heizung mitbringen.‘‘ „Viele der heute vor mir Platzierten können im nächsten Jahr aus Altersgründen nicht mehr antreten. Dann werden die Karten neu gemischt,“ blickt Katja optimistisch nach vorne. „Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Wochenende in Augsburg, wo wir versuchen wollen, bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Mädchen, dem einen oder anderen großen Club ein Bein zu stellen.“(kv)

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