Damen: Achillesferse Vierer

Auch im 2. Anlauf gelang unseren Damen der Sprung ins Oberhaus nicht. Gegner GC Fürth, Bundesliga-Absteiger des Vorjahres, präsentierte sich sehr fokussiert und deren Damen konnten in den Vierern ihre Leistung punktgenau abrufen. Sie kehren nach dem 5:4 Erfolg in der nächsten Saison in die 1. Bundesliga zurück.

9 Spiele im Matchplay-Modus sah das Reglement vor. Siegreich ist das Team, das mindestens 5 Siege verbuchen kann. Die Zahl der Schläge ist, anders als im Ligaalltag, ohne Bedeutung. Was zählt, ist besser zu sein als der direkte Gegner. Eine Partie ist beendet, wenn eine Partei uneinholbar führt.

Der Wettkampf auf dem Platz des Münchener Golfclubs begann am Samstag, 8:00 Uhr mit den 3 Vierern. Wie schon in den Ligaspielen erwies sich diese Spielform als die Achillesferse unserer Damen. Nach gutem Start, sowohl Hempel/Baeck als auch Holletschek/Martin führten zu Beginn, ließ leider der Einbruch nicht lange auf sich warten. Loch um Loch ging an die Gegner, sodass bereits nach Loch 13 bzw. 14 die Spiele zugunsten der Fürther beendet waren. Nahtz/Baertz stemmten sich etwas länger gegen die Niederlage und mussten Deutzmann/Renner erst nach Loch 16 zum Sieg gratulieren.

Der 0:3 Rückstand war eine denkbar schlechte Ausgangslage für die ab 13:00 Uhr beginnenden Einzel. Bewundernswert, dass sich die EGW-Spielerinnen davon unbeeindruckt mit vollem Einsatz einbrachten und fighteten. Es kam wie es kommen musste. Inga Nahtz konnte die Niederlage gegen die nominell stärkste Spielerin von Fürth, Lisa Marie Schumacher, nicht verhindern. Sophie Charlott Hempel, die an diesem Tag nicht ihren besten Tag erwischte, musste sich überraschend Jordan Fischer beugen. Damit hatten die Fürther die notwendigen 5 Zähler eingefahren und schenkten die restlichen Spiele ab.
Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass Maxime Holletschek, Marie Martin, Marie Baertz und Patrizia Schäfer zum Zeitpunkt des Abbruchs jeweils in Führung lagen. Das offizielle Endergebnis von 4:5 entspricht also durchaus dem Spielverlauf.
"Wir haben uns vielleicht etwas zu sehr unter Druck gesetzt. Fürth war entspannter und irgendwie besser fokussiert", analysiert Captain Andrea Pfersdorf. "Die Leistungen unseres Damen-Teams werden im Club sehr positiv wahrgenommen. Schließlich war mit Präsident, Vizepräsident und Jugendwartin der EGW-Vorstand repräsentativ vor Ort. Das Team zeigte sich trotz der Niederlage als verschworene Gemeinschaft mit einem hervorragendem Teamspirit," bilanziert Vizepräsident Klaus Veith.
(kv)

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