Wenn 35 Golfer des Ersten Golfclubs Westpfalz gemeinsam verreisen, dann ist eines garantiert: Es wird nicht nur Golf gespielt, sondern auch herzlich gelacht. Das diesjährige Mensday-Ausflugsziel führte die Männer für drei Tage ins schöne Oberschwäbische – mit Quartier im hervorragenden AKZENT Hotel Laupheimer Hof.

Der Wecker klingelte allerdings alles andere als urlaubstauglich. Bereits um 5:30 Uhr rollten die ersten Autos Richtung Süden, denn pünktlich um 10:00 Uhr sollte auf der 27-Loch-Anlage des Golfclubs Reischenhof in Wain der erste Abschlag erfolgen. Wer dachte, die größte Herausforderung sei die frühe Uhrzeit, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Die anhaltende Sommerhitze hatte den Plätzen ordentlich zugesetzt. Fairways eher in der Farbe „Saharabeige“ als Golfgrün, knochentrockener Boden und Bälle, die nach der Landung beschlossen, einfach noch ein paar Meter in irgendeine Richtung weiterzuspringen. Da half nur Galgenhumor – und davon hatten die Westpfälzer reichlich im Bag.

Am zweiten Tag wartete der Golfclub Donau-Riss. Auch dort zeigte sich: Die Plätze litten unter der Trockenheit, doch der Spaß ließ sich davon nicht austrocknen. Schließlich gilt unter Golfern die alte Weisheit: Nicht jeder schlechte Schlag ist der eigene Fehler – manchmal war einfach der Ball falsch.

Im Laupheimer Hof angekommen, waren die Strapazen des Tages schnell vergessen. Beim gemeinsamen Drei-Gänge-Menü wurde ausgiebig gefachsimpelt. Die Birdies wurden mit jeder Erzählung etwas spektakulärer, die verpassten Putts immer unglücklicher und spätestens beim Dessert war sich jeder sicher: Gestern hätte ich eigentlich viel besser gespielt – und morgen läuft’s ganz bestimmt!

Nach drei abwechslungsreichen Golfrunden wurden die Ergebnisse aller Tage zusammengezählt. In der Nettoklasse A setzte sich Harald Henninger vor Thomas Faulhaber und Helmut Baeck durch. Die Nettoklasse B gewann Pascal Rivera Campos vor Rainer Lange. Den dritten Platz sicherte sich „The Man from Outer Space“ Thilo Freitag, der seinem legendären Spitznamen einmal mehr alle Ehre machte.

Den Bruttogesamtsieg sicherte sich mit einer konstant starken Leistung unser Präsident Helmut Baeck, der sich über alle drei Turniertage hinweg gegen die starke Konkurrenz behauptete.

Ein solcher Ausflug gelingt jedoch nur, wenn im Hintergrund alles reibungslos funktioniert. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt deshalb den beiden Mensday-Captains Thomas Schug und Harald Henninger, die den Ausflug mit viel Engagement, Herzblut und perfekter Organisation vorbereitet und begleitet haben. Von der Auswahl der Golfplätze bis zum zeitlichen Ablauf war alles bestens organisiert.

Ein besonderes Lob verdient außerdem Klaus Schäfer. Mit seinen IT-Kenntnissen sorgte er dafür, dass das Scoring-Board jederzeit zuverlässig funktionierte und alle Ergebnisse stets aktuell waren. So konnte sich jeder Teilnehmer voll auf das Wesentliche konzentrieren – oder zumindest auf den Versuch, den kleinen weißen Ball dorthin zu schlagen, wo er eigentlich hin sollte.

Am Ende waren sich alle einig: Ein Mensday-Ausflug lebt nicht nur von guten Schlägen. Es sind die gemeinsamen Stunden, die vielen Lacher, die kleinen Sticheleien unter Freunden und die Geschichten, die mit jeder Runde ein bisschen besser werden. Genau diese Mischung macht den besonderen Geist des Mensday aus – und sorgt schon heute für die Vorfreude auf die nächste Tour.